Für Danie:
Theaterstück "llalalalalalalaalAlLALALAAA!"
Gedanken die du dir über deinen Monolog machen sollst:
Gedanken die du dir über deinen Monolog machen sollst:
-versetze dich in folgende Situation-
ZIVILCOURAGE
(Deutschland in der untersten Etage eines Einkaufzentrums)
Ein Emigrant sitzt Pizza essend da.
Ersieht wie ein rechtsradikaler Schläger ein Brot beim Bäcker kauft.
Ein politisch linker Hippie bezahlt an der Kasse vom Supermarkt und kommt mit Einkaufstüten beladen, einen Karton voll Milchpackungen tragend den Weg entlang.
Der rechte kahlköpfige Schläger will im Supermarkt einkaufen.
Der Weg des Hippies führt am Bäcker vorbei zum Fahrstuhl.
An einer Treppe treffen beide aufeinander.
Rempeln sich an. (stoßen leicht zusammen)
Der Milchkarton fällt zu Boden und die Packungen fliegen umher.
Die Beiden beginnen sich anzupöbeln. (streiten sich lautstark mit Beleidigungen durchsetzt)
Ein Handgemenge beginnt.
Der Rechte will mit seinen Brot zuschlagen, während der Linke mit einer Milchpackung werfen will.
Da steht der Emigrant auf mit einem Stück Pizza in der Hand, schreit "HALT".
Die Beiden halten verdutzt inne in ihrem Tun und starren den Ausländer ungläubig an.
Da winken sie ab und wollen wieder aufeinander losgehen.
Da steht der den Beiden total andersartige fremde Emigrant auf, wirft sein Stück Pizza auf den Teller.
Er nimmt seinen Rucksack und holt ein Megaphone hervor.
Macht sich schnellstens auf den Weg und springt auf die Beiden zu.
Kurz vor ihnen bleibt er mit einigem Abstand stehen und bittet die Beiden Ruhe zu bewahren .
Widerwillig lassen beide voneinander ab.
Sie sollen sich setzen befiehlt der Fremde mit dem Megaphone.
Die beiden sind nun so erschrocken, so das sie sich dem Befehl des Ausländers unterordnen und setzen sich langsam.
Leise beginnt der Emigrant zu singen "Llalalalalaaa..".
Nur den Refrain singst du zuerst.
Dann beginnst du zu erzählen: (frei, einfach 5 Minuten lang)
-von deiner Flucht (Warum?)
-von deiner Heimat (Wie dort war und heute ist?)
-von Gewalt und Hass
-von Zerstörung und Krieg
-von deinem langen Weg durch Europa zu Fuß
- der Fahrt übers Meer
- wie du immer an die Grenzen deiner selbst, aber auch an den Grenzen der "anderen" fast scheitertest
-wie du müde wurde weiter zu gehen, denn immer wenn du dachtest irgendwo angekommen zu sein, war dort wieder nur Streit und Missgunst
ZIVILCOURAGE
(Deutschland in der untersten Etage eines Einkaufzentrums)
Ein Emigrant sitzt Pizza essend da.
Ersieht wie ein rechtsradikaler Schläger ein Brot beim Bäcker kauft.
Ein politisch linker Hippie bezahlt an der Kasse vom Supermarkt und kommt mit Einkaufstüten beladen, einen Karton voll Milchpackungen tragend den Weg entlang.
Der rechte kahlköpfige Schläger will im Supermarkt einkaufen.
Der Weg des Hippies führt am Bäcker vorbei zum Fahrstuhl.
An einer Treppe treffen beide aufeinander.
Rempeln sich an. (stoßen leicht zusammen)
Der Milchkarton fällt zu Boden und die Packungen fliegen umher.
Die Beiden beginnen sich anzupöbeln. (streiten sich lautstark mit Beleidigungen durchsetzt)
Ein Handgemenge beginnt.
Der Rechte will mit seinen Brot zuschlagen, während der Linke mit einer Milchpackung werfen will.
Da steht der Emigrant auf mit einem Stück Pizza in der Hand, schreit "HALT".
Die Beiden halten verdutzt inne in ihrem Tun und starren den Ausländer ungläubig an.
Da winken sie ab und wollen wieder aufeinander losgehen.
Da steht der den Beiden total andersartige fremde Emigrant auf, wirft sein Stück Pizza auf den Teller.
Er nimmt seinen Rucksack und holt ein Megaphone hervor.
Macht sich schnellstens auf den Weg und springt auf die Beiden zu.
Kurz vor ihnen bleibt er mit einigem Abstand stehen und bittet die Beiden Ruhe zu bewahren .
Widerwillig lassen beide voneinander ab.
Sie sollen sich setzen befiehlt der Fremde mit dem Megaphone.
Die beiden sind nun so erschrocken, so das sie sich dem Befehl des Ausländers unterordnen und setzen sich langsam.
Leise beginnt der Emigrant zu singen "Llalalalalaaa..".
Nur den Refrain singst du zuerst.
Dann beginnst du zu erzählen: (frei, einfach 5 Minuten lang)
-von deiner Flucht (Warum?)
-von deiner Heimat (Wie dort war und heute ist?)
-von Gewalt und Hass
-von Zerstörung und Krieg
-von deinem langen Weg durch Europa zu Fuß
- der Fahrt übers Meer
- wie du immer an die Grenzen deiner selbst, aber auch an den Grenzen der "anderen" fast scheitertest
-wie du müde wurde weiter zu gehen, denn immer wenn du dachtest irgendwo angekommen zu sein, war dort wieder nur Streit und Missgunst
Dann beginnt unserer Chor erst leise zu singen, verteilt in der Menge:"llalalalaaa" und unser auswendig gelernter Monolog startet:
"Nur wegen eines Remplers und vergossener Milch wollt ihr hier euer Blut vergießen?"
"Das sich das Blut mische mit der Milch und als Nahrung für Gewalt und Hass diene!"
"In meiner Heimat wird auch das Blut unserer Tiere mit ihrer Milch vermischt, aber nur um uns davon zu ernähren."
"Nährt euch nicht an eurer Andersartigkeit, hört auf den Fremden!"
"Das was euch fremd erscheint ist nur die Angst."
"Angst davor nicht mehr du selbst sein zu können."
"Angst nicht mehr irgendwo dazuzugehören."
"Angst vorm ausgeschlossen sein."
"Hört von dem Fremden, dem seine Kultur euch fremd ist, dem eure Kultur ihm fremd ist."
"Der fremde Mensch in einem fremden Land, der nur in seine Heimat will."
"Um dort berichten zu können."
"Um dort wieder aufbauen zu können!"
"In seine Heimat zurück, wo er nicht mehr sein kann, weil es sie nicht mehr gibt."
"Die Häuser seiner Kindheit, die Welt der Eltern, sein Zuhause alles verloren."
"Zerstörung und Gier nach Macht, machten ein blühendes Land in eine Wüstenei."
"Krieg, Hunger und Irrglaube herrschen jetzt dort."
"Seite um Seite kämpft um ein Stückchen Brot."
"Schlag nur zu mit dem Brot, das es bricht entzwei und auch auf dem Boden fällt, ungenießbar wird."
"Selbst Wasser ist bei uns wohl bald verboten!"
"Doch zurück gehe ich. Angst getötet zu werden?"
"Hält mich nicht zurück."
"Und so sehe ich."
"Nicht das Brot des einen, und nicht die Milch des anderen und auch nicht der Überfluss an Wasser halten mich hier."
"Mein Blut zieht mich vielmehr in meine Heimat."
"Das Blut pocht in meinem Herzen auch wenn ich es verliere."
"Es klingt wie ein Lied, welches ich in meinen Adern trage."
"Ich will es für euch erklingen lassen,das es euch gefalle, das ihr es trinkt!"
"Das hier bleibt in euren Gedanken und auch fließt in eure Herzen."
"Das es dringt in eurem Boden, das ich ein Stückchen Heimat hier verwurzele."
"Hört! Dann kann ich gehen, auch wenn der Tod dort auf mich wartet."
"Denkt!"
"Ich der Fremde will lieber sterben, als euer kleinliches Spiel zu spielen!"
"Ich bleibe nicht hier. Will nicht euer teures Wasser verschwenden, will nicht zusehn wie sich zwei streiten um vergossene Milch und nicht sehn wie Brot als Waffe benutzt wird."
"Oder geht es hier gar nicht um BROT und MILCH, WASSER oder BLUT?"
Ende Monolog
So beginnt Du mit dem nun lauten Chor den Refrain zu singen.
Das Lied wird gesungen.
Fahnen geschwenkt, niedergelegt, getanzt.
Die beiden Deutschen singen mit.
"llalalalalalalaalAlLALALAAA!"
Und .... Du!!!
"Nur wegen eines Remplers und vergossener Milch wollt ihr hier euer Blut vergießen?"
"Das sich das Blut mische mit der Milch und als Nahrung für Gewalt und Hass diene!"
"In meiner Heimat wird auch das Blut unserer Tiere mit ihrer Milch vermischt, aber nur um uns davon zu ernähren."
"Nährt euch nicht an eurer Andersartigkeit, hört auf den Fremden!"
"Das was euch fremd erscheint ist nur die Angst."
"Angst davor nicht mehr du selbst sein zu können."
"Angst nicht mehr irgendwo dazuzugehören."
"Angst vorm ausgeschlossen sein."
"Hört von dem Fremden, dem seine Kultur euch fremd ist, dem eure Kultur ihm fremd ist."
"Der fremde Mensch in einem fremden Land, der nur in seine Heimat will."
"Um dort berichten zu können."
"Um dort wieder aufbauen zu können!"
"In seine Heimat zurück, wo er nicht mehr sein kann, weil es sie nicht mehr gibt."
"Die Häuser seiner Kindheit, die Welt der Eltern, sein Zuhause alles verloren."
"Zerstörung und Gier nach Macht, machten ein blühendes Land in eine Wüstenei."
"Krieg, Hunger und Irrglaube herrschen jetzt dort."
"Seite um Seite kämpft um ein Stückchen Brot."
"Schlag nur zu mit dem Brot, das es bricht entzwei und auch auf dem Boden fällt, ungenießbar wird."
"Selbst Wasser ist bei uns wohl bald verboten!"
"Doch zurück gehe ich. Angst getötet zu werden?"
"Hält mich nicht zurück."
"Und so sehe ich."
"Nicht das Brot des einen, und nicht die Milch des anderen und auch nicht der Überfluss an Wasser halten mich hier."
"Mein Blut zieht mich vielmehr in meine Heimat."
"Das Blut pocht in meinem Herzen auch wenn ich es verliere."
"Es klingt wie ein Lied, welches ich in meinen Adern trage."
"Ich will es für euch erklingen lassen,das es euch gefalle, das ihr es trinkt!"
"Das hier bleibt in euren Gedanken und auch fließt in eure Herzen."
"Das es dringt in eurem Boden, das ich ein Stückchen Heimat hier verwurzele."
"Hört! Dann kann ich gehen, auch wenn der Tod dort auf mich wartet."
"Denkt!"
"Ich der Fremde will lieber sterben, als euer kleinliches Spiel zu spielen!"
"Ich bleibe nicht hier. Will nicht euer teures Wasser verschwenden, will nicht zusehn wie sich zwei streiten um vergossene Milch und nicht sehn wie Brot als Waffe benutzt wird."
"Oder geht es hier gar nicht um BROT und MILCH, WASSER oder BLUT?"
Ende Monolog
So beginnt Du mit dem nun lauten Chor den Refrain zu singen.
Das Lied wird gesungen.
Fahnen geschwenkt, niedergelegt, getanzt.
Die beiden Deutschen singen mit.
"llalalalalalalaalAlLALALAAA!"
Und .... Du!!!
SoDooMe´15

Ja, das ist alles so richtig. Besuche mal meinen blog. Ich blogger mir einen.
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